Perspektive gewinnen
Unsicherheit braucht Klarheit
Das unimanage-Modell
Die hohen und vielfältigen Anforderungen des Marktes erhöhen die Komplexität des Managements und erzeugen Zielkonflikte. Führungskräfte müssen diesen Spagat nicht nur aushalten, vielmehr sollten sie den Umgang mit Dynamik und Komplexität beherrschen, um die verschiedenen Felder der Organisationsentwicklung bespielen zu können.
Hier hilft das unimanage-Modell. Es entstand im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit aus einer Synthese der Konzepte zur Agilität und Ambidextrie.
Aus zwei Dimensionen ergeben sich vier Felder, die angemessen adressiert und ausbalanciert werden müssen, um die Herausforderungen unserer turbulenten Umwelt zu meistern. Weiterhin wird dadurch das Zusammenspiel der wichtigsten Managementkonzepte unserer Zeit beschrieben (TQM, Lean, Agile, Ambidextrie).
Mit dieser Orientierung vermittelt das Modell Klarheit über die zentralen Handlungsfelder des Managements. Es kann als Grundlage für die Analyse und zur Gestaltung eines ausgewogenen Managements eingesetzt werden.
© Joachim Kahl, 2021
Tagesgeschäft vs. Zukunftsgeschäft: Unternehmerischer Erfolg wird gewöhnlich an der aktuellen Leistungsfähigkeit festgemacht und dementsprechend mit Kennzahlen der jüngsten Vergangenheit gemessen (z.B. Umsatz, Rendite, Produktivität, Kundenzufriedenheit, etc.). Doch was zählt der heutige Erfolg, wenn das Geschäftsmodell (unbemerkt) bröckelt oder man überraschend von Wettbewerbern überholt wird? Das Spannungsfeld zwischen Exzellenz im Kerngeschäft und Erfolg auf zukünftigen Marktplätzen ist eines der größten Herausforderungen für das Management unserer Zeit. Die Konzepte der sog. Ambidextrie (‚Beidhändigkeit‘) bieten Lösungsansätze für diesen Spagat.
Optimierung vs. Adaptierung: Die Steigerung von Qualität und Effizienz ist die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs. Jedoch spielt die Fähigkeit, sich schnell an unvorhersehbare Ereignisse anzupassen, eine immer bedeutendere Rolle (z.B. an verändertes Käuferverhalten, volatile Marktschwankungen oder technologische Innovationen). In Kombination mit der horizontalen Dimension des Modells entstehen Optimierungs- bzw. Adaptierungsfelder für das Heute (operative Perspektive) und das Morgen (strategische Perspektive). Diese Pole implizieren zahlreiche Zielkonflikte – ein Paradox mit dem das Management proaktiv umgehen muss.
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